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AK Preismonitor: Wieder saftige Teuerungen bei billigsten Lebensmitteln!

Wien (OTS) – Kaffee, Orangensaft, Brot & Co. – für die billigsten
Lebensmittel
müssen Konsument:innen wieder tiefer ins Geldbörsel greifen. Die
Preise gehen durch die Decke und sind im Vergleich zum Vorjahr um
durchschnittlich rund acht Prozent gestiegen. Das zeigt ein aktueller
AK Preismonitor bei 40 billigsten Lebens- und einigen
Reinigungsmitteln bei sieben Supermärkten und Diskontern im
September.

Da bleibt einem der Bissen im Hals stecken: Ein Einkaufskorb mit
40 billigsten Lebens- und wenigen Reinigungsmitteln kostet im
September 2025 fast 82 Euro, ein Rekordpreis! Im Vorjahr waren es
knapp 76 Euro. Das ist ein Plus von 8,2 Prozent! Supermärkte sind
teurer als Diskonter (durchschnittlich plus 7,8 Prozent).

Preisalarm – so viel mehr kosten nun Kaffee, Essig, Milch, Nudeln
& Co.

Produkt Teuerung seit September 2024 (gerundet)

Bohnenkaffee + 57 %

Tafelessig + 41 %

Orangensaft + 36 %

Vollmilchschokolade + 23 %

Mischbrotwecken + 12 %

Vollmilch + 8 %

Penne-Nudeln, Tomaten + 7 %

Konkret: Während 13 von 40 Produkten im September-Jahresvergleich
um bis zu knapp 17 Prozent (Duschgel) billiger wurden, zeigen 22 von
40 Produkten drastische Preisanstiege von bis zu 57,4 Prozent (allen
voran Bohnenkaffee). Fünf Produkte blieben auf demselben Preisniveau
wie im Vorjahr (etwa Teebutter, passierte Tomaten und Mehl).

Preise seit September 2021 übermäßig angestiegen

Seit Beginn der Teuerungswelle im September 2021 sind die Preise
regelrecht explodiert. Ein Einkaufskorb kostete damals rund 51 Euro,
jetzt fast 82 Euro – das ist eine Verteuerung von 60 Prozent! Bis auf
Flüssigwaschmittel wurde alles teurer. Einige Beispiele: Orangensaft
plus 157 Prozent, Bohnenkaffe plus 151 Prozent, Penne-Nudeln plus 103
Prozent und Mehl plus 88 Prozent.

„Gerade Geringverdiener, Familien, Junge und Ältere greifen zu
günstigen Produkten – die sie sich jetzt kaum noch leisten können. Es
braucht vor allem eine Anti-Teuerungskommission, die
Preissteigerungen entlang der Wertschöpfungskette analysieren und
Maßnahmen gegen ungerechtfertigte Preissteigerungen vorlegen kann“,
resümiert AK Konsument:innenschützerin Gabriele Zgubic.

Zum Preismonitor: Die AK hat die Grundpreise von 40 billigsten
Lebens- und einigen Reinigungsmitteln des wöchentlichen Bedarfs in
sieben Wiener Supermärkten (Billa, Billa Plus, Spar, Interspar) und
bei Diskontern (Hofer, Lidl, Penny) in jeweils drei Wiener Filialen
im September 2025 erhoben.

SERVICE: Den AK Preismonitor zu den billigsten Lebensmitteln
finden Sie unter wien.arbeiterkammer.at/preismonitor .