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Erkältungen: Welche Hausmittel wirklich helfen (FOTO)

Baierbrunn (OTS) – Honig, Tee oder Hühnersuppe – Hausmittel sind
beliebt, um bei
Erkältungen Beschwerden zu lindern. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken
Umschau“ verrät, ob gängige Hausmittel halten, was sie versprechen.

Hausmittel zur Linderung von Symptomen

Die gute Nachricht vorweg: Erkältungen sind meist harmlos,
Antibiotika in der Regel unnötig. Denn die helfen nicht gegen Viren
oder bei viralen Infekten, wie wirken allein gegen Bakterien . Man
kann also nur die Symptome behandeln und das Immunsystem stärken –
und dafür eignen sich Hausmittel sehr gut. Zum Beispiel Kräutertee ,
der die Schleimhäute befeuchtet und so Halsschmerzen lindert. Die
Wärme steigert die Durchblutung, dadurch werden mehr Abwehrzellen in
die von Krankheitserregern befallene Schleimhaut transportiert. Tee
aus Heilpflanzen kann die Wirkung zusätzlich unterstützen.

Auch Hühnersuppe ist ein altbewährtes Hausmittel. Abgesehen von
der positiven Wirkung von Wärme: Die im Hühnerfleisch enthaltenen
Eiweißstoffe wie Cystein könnten leicht entzündungshemmend wirken.
Wissenschaftliche Nachweise dafür fehlen aber bislang. Die
Befeuchtung der Schleimhäute in den Atemwegen durch Dampfinhalation (
zum Beispiel mit einem Standinhalator) kann durch Zusätze wie
ätherische Öle aus Kamille, Thymian oder Nadelhölzern unterstützt
werden. Vorsicht: Ätherische Öle sind als Zusätze bei Kleinkindern
nicht geeignet.

Nasenspülungen und Honig helfen nachweislich

Auf sanftem Weg Fieber senken und Entzündungen lindern – diese
positiven Wirkungen werden Wadenwickel zugesprochen, auch wenn die
Studienlage dünn ist. Die physikalische Begründung allerdings
leuchtet ein: Die Kühlung der Haut entzieht dem Körper ähnlich wie
Schweiß Wärme, regt den Kreislauf und die Atmung an , das kann an
anderen Stellen sogar zu einem Reflex führen und etwa Kopfschmerzen
verringern. Kalte Wickel können bei Fieber die Temperatur senken.
Aber Vorsicht: nicht anlegen, wenn die Körpertemperatur noch steigt.

Bei Schnupfen haben sich Nasenspülungen mit Koch- oder Meersalz
bewährt. Sie können bei verstopfter Nase helfen und dafür sorgen,
dass der Schleim besser abfließt – ein Effekt, der durch
wissenschaftliche Untersuchungen belegt ist. Ein weiteres Hausmittel,
für dessen Wirksamkeit es ebenfalls wissenschaftliche Erkenntnisse
gibt, ist Honig . Am besten vor dem Schlafengehen einen Teelöffel
lutschen. Kinder müssen aber älter als zwölf Monate sein. Denn Honig
enthält manchmal Keime, die bei sehr jungen Kindern
Vergiftungserscheinungen auslösen können, so die „Apotheken Umschau“.

Tipp: Die Apotheken vor Ort halten für Sie ätherische Öle,
Erkältungstees und Hilfsmittel für die Nasendusche und das Inhalieren
bereit. Dazu berät man Sie auch, wie sich Erkältungssymptome
medikamentös lindern lassen.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung
frei. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 11B/2025 ist aktuell
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