Wien (OTS) – Im April standen die Energiepreise weiterhin im Zeichen
des Iran-
Kriegs. Ausschlaggebend war insbesondere die militärische Blockade
der Straße von Hormus im Persischen Golf und die daraus
resultierenden Störungen der internationalen Lieferketten. Die Straße
von Hormus zählt zu den wichtigsten globalen Transportrouten für
Rohöl und LNG. Vor dem Hintergrund lediglich begrenzter
diplomatischer Fortschritte stabilisierte sich das Preisniveau bei
deutlich über 100 US-Dollar pro Barrel.
Nach dem spürbaren Anstieg im März erhöhten sich die
Energiepreise für Haushaltskunden auch im April erneut deutlich.
Gegenüber dem Vormonat stieg der Energiepreisindex um 2,6 %, im
Jahresvergleich lag der Anstieg bei 10,7 %. Damit bleiben
Energiepreise ein wesentlicher Treiber der allgemeinen Teuerung.
Anders als in den vergangenen Jahren gingen die stärksten
Preisimpulse diesmal jedoch nicht von den Gas- und Strommärkten aus,
sondern von den internationalen Rohölmärkten. Besonders betroffen
waren Heizöl, Diesel und Superbenzin. Da Mineralölprodukte zudem in
zahlreichen Wertschöpfungsketten eine zentrale Rolle spielen, wirkten
sich die Preissteigerungen auch auf weitere Bereiche aus.
Beispielhaft dafür sind beobachtbare Preissteigerungen bei
Flugtickets.
Hier finden Sie eine Tabelle mit den Energieträgern im Monats-
und Jahresvergleich.
Der gesamte Pressetext mit Details zu den verschiedenen
Energieträgern und alle weiteren Informationen zur Methodik sowie zum
Haftungsausschluss befinden sich hier .