Schönheit

FPÖ-Fiedler stoppt Höhenflug der Kickl-FPÖ

St. Pölten (OTS) – Eigentlich dachte die Kickl-FPÖ, dass das
vergangene Wochenende ihr
Wochenende in Niederösterreich werden würde. Eine Mega-Demo bei der
Wieselburger Messe gegen die Volkspartei und gegen den Bauernbund.
Ein Sensations-Ergebnis bei der Landarbeiterkammer-Wahl und ein
blauer Bürgermeister in Neunkirchen. Das war das blaue Drehbuch. Doch
dann hat die Realität die Kickl-FPÖ eingeholt: Tagelang wurde über
die digitalen Medien österreichweit zur größten „Traktoren-Demo in
der Geschichte“ und einem massiven Verkehrschaos rund um die
Wieselburger Messe aufgerufen. Gekommen sind ein Dutzend
Demonstranten rund um FPÖ-Nationalrat Schmiedlechner mit einer
Handvoll Traktoren. Von einem Verkehrschaos keine Spur.

Bei der Landarbeiterkammer-Wahl haben die Blauen gedacht, dass
sie mit ihrem Antreten der Volkspartei schaden könnten. Das Ergebnis
spricht eine ganz andere Sprache. Die NÖAAB-FCG-Fraktion hat die
Mandate gehalten und mit über 80 % ein wahres Sensations-Ergebnis
eingefahren. Die blauen Bäume sind also nicht in den Himmel
gewachsen.

Der absolute Höhepunkt im blauen Desaster-Wochenende war jedoch
die Gemeinderatswahl in Neunkirchen. Wir erinnern uns: Ausgangspunkt
war das Sprengen der Rathaus-Koalition inklusive massiven Drohungen
in den eigenen Reihen – wie in längst vergangenen Zeiten – die zu
einer Parteispaltung geführt haben. FPÖ-Spitzenkandidat Fiedler hat
in den vergangenen Wochen so gut wie alle FPÖ-Spitzenpolitiker
aufgeboten. Alle sind sie gekommen. Keiner hat den größten
Wahlverlust aller Parteien bei der Gemeinderatswahl in Neunkirchen
abwenden können. Die Volkspartei hat den ersten Platz behauptet.

„Die Kickl-FPÖ ist an diesem Wochenende hart am Boden der
Realität aufgeschlagen. Sie kommt mit blauen Augen aus diesem
Wochenende. Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher lehnen
ihren Stil der Spaltung, Skandalisierung und Polarisierung klar ab.
Der Dolm des Jahres 2026 geht schon zur Jahreshälfte ganz klar an
Herrn Fiedler. Es wird ihn wohl niemand mehr toppen können. Denn: Wer
eine gute Zusammenarbeit sprengt, alles und jeden in die Waagschale
wirft und dann kläglich scheitert, hat jede politische Legitimation
verloren. Immerhin kann er sich eines auf die Fahne heften: er hat
den Höhenflug der Kickl-FPÖ gestoppt“, so VPNÖ-Landesgeschäftsführer
LAbg. Matthias Zauner.

Abschließend hält Zauner fest: „Der Landesparteitag der SPÖ ist
vorbei. Die Wahlen sind geschlagen und die blauen Wunder dabei
ausgeblieben. Es ist also an der Zeit, sich wieder um das Wesentliche
zu kümmern: die Arbeit für Niederösterreich. Dass wir in der
Zusammenarbeit im Land dabei erfolgreich sind, zeigen alle Umfragen.
Darauf bauen wir in den kommenden Monaten und darauf sollen sich alle
nun endlich wieder besinnen.“