Schönheit

Stadt Wien fördert wieder Bürger*innen-Projekte für mehr Demokratie und ein besseres Miteinander

Wien (OTS) – Als Europäische Demokratiehauptstadt hat die Stadt Wien
2025 eine
neue Förderschiene für Kleinprojekte für Demokratie und Beteiligung
ins Leben gerufen. Auch heuer werden wieder vielfältige Initiativen
von Bürger*innen unterstützt. Eine Fachjury hat aus 132 Einreichungen
31 Projekte ausgewählt, die bis Ende des Jahres umgesetzt werden.

„Demokratie lebt vom Mitmachen. Daher möchten wir Wienerinnen und
Wiener dabei unterstützen, selbst Projekte umzusetzen, die den
gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Miteinander in der Stadt
stärken. Die hohe Zahl an Einreichungen ist ein starkes Zeichen für
das große Engagement der Wienerinnen und Wiener für mehr Demokratie
und verdeutlicht den Bedarf an Unterstützung für Initiativen, die
Menschen zusammenbringen und Mitmachmöglichkeiten schaffen möchten“,
zeigt sich Demokratiestadtrat Jürgen Czernohorszky erfreut.

Zwtl.: Vielfalt Wiens im Mittelpunkt

Das Soziokratie Zentrum Österreich schafft mit einem
Nachbarschaftsrat im Sonnwendviertel neue Möglichkeiten für Bewohner*
innen, Anliegen einzubringen und gemeinsam Lösungen für ihr Umfeld zu
entwickeln. Der Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich macht
aktuelle politische und gesellschaftliche Sachbücher durch
barrierefreie Hörbücher zugänglich und stärkt dadurch die
demokratische Teilhabe einer oft ausgeschlossenen Zielgruppe.
Interface Wien wiederum unterstützt neu zugewanderte Jugendliche in
Workshops dabei, ihre Erfahrungen und Sichtweisen öffentlich sichtbar
zu machen und gibt ihren Stimmen Raum. Auch die Österreichische
Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE) setzt auf
direkte Beteiligung: Mit fünf Labs schafft sie Begegnungen zwischen
mindestens 100 Wiener*innen sowie Expert*innen aus Politik,
Verwaltung und Zivilgesellschaft und stärkt so demokratische
Kompetenzen.

Zwtl.: Beitrag zur Wiener Demokratie-Strategie

Die Förderung ist eine Maßnahme der Wiener Demokratie-Strategie.
Ziel ist es, demokratische Kultur langfristig zu stärken, neue
Zielgruppen für Mitgestaltung zu gewinnen und die Beteiligung der
Wiener*innen am gesellschaftlichen und politischen Leben auszubauen.

„Die eingereichten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig
Demokratie in Wien gelebt wird. Besonders erfreulich ist, dass viele
Initiativen Menschen erreichen, die in klassischen
Beteiligungsprozessen oft unterrepräsentiert sind. Die ausgewählten
Vorhaben schaffen neue Zugänge zu Mitgestaltung und machen
demokratische Prozesse unmittelbar erfahrbar“, sagt Wencke Hertzsch,
Referatsleiterin des Büros für Mitwirkung (angesiedelt in der
Abteilung Energieplanung) und verantwortlich für die Abwicklung
dieser Förderung.

Die geförderten Projekte werden bis zum Ende des Jahres 2026 in
unterschiedlichen Bezirken Wiens umgesetzt. Pro Projekt konnten
maximal 10.000 Euro aus einem Gesamtbudget von 270.000 Euro beantragt
werden.

Mehr Informationen: https://mitwirkung.wien.gv.at/foerderung-von-
demokratie-und-beteiligungsprojekten

Pressebilder zu dieser Aussendung sind in Kürze unter
https://presse.wien.gv.at/bilder abrufbar. (Schluss)