Wien (OTS) – Österreich erlebt innerhalb kürzester Zeit bereits die
zweite
Hitzewelle. Für die Bundesjugendvertretung (BJV) ist das ein weiterer
klarer Beleg dafür, dass es beim Klimaschutz mehr Tempo braucht, und
sie fordert deshalb die Regierung auf, endlich ein wirksames
Klimaschutzgesetz zu beschließen.
„Hitzewellen sind keine Ausnahme mehr, sondern werden immer
häufiger. Besonders Kinder und Jugendliche leiden unter den
gesundheitlichen Folgen hoher Temperaturen – sei es in der Schule, zu
Hause oder in ihrer Freizeit. Die Regierung muss jetzt handeln, damit
junge Menschen besser vor den Folgen der zunehmenden Hitze geschützt
werden. Ein Klimaschutzgesetz ist längst überfällig“, kritisiert BJV-
Vorsitzende Lejla Visnjic.
Klimaschutz verbindlich absichern
Die BJV fordert ein wirksames Klimaschutzgesetz mit effektiven
Maßnahmen, die den Herausforderungen der Klimakrise gerecht werden.
Dazu gehören ein klares Bekenntnis zur Klimaneutralität bis 2040,
verbindliche Emissionsziele für Bund, Länder, Gemeinden und alle
Sektoren sowie eine unabhängige Kontrolle der Zielerreichung.
„Seit über 2.000 Tagen hat Österreich kein Klimaschutzgesetz.
Jede weitere Verzögerung verschärft die Folgen der Klimakrise und
erhöht die Belastung für Kinder und Jugendliche. Wer unsere Zukunft
ernst nimmt, muss jetzt Maßnahmen auf den Weg bringen, um unsere
Lebensgrundlagen langfristig abzusichern“, so BJV-Vorsitzende Anna
Schwabegger.
Junge Generation vor den Folgen schützen
Denn Kinder und Jugendliche zählen zu den besonders von Hitze
betroffenen Bevölkerungsgruppen. Gleichzeitig werden sie die Folgen
unzureichender Klimapolitik am längsten tragen. „Junge Menschen haben
das Recht auf eine gesunde Umwelt. Sie wollen mit Zuversicht und
Sicherheit auf ihre Zukunft blicken können. Dafür braucht es ein
entschlossenes politisches Handeln gegen die Klimakrise und die
verbindliche Einbindung junger Menschen in klimapolitische
Entscheidungen“, so die BJV-Vorsitzenden abschließend.