Wien (OTS) – „Russische Nachrichtendienste versuchen gezielt, unser
Land
auszuspähen und zu destabilisieren. Dass das Bundesheer seine
Soldatinnen und Soldaten aktiv warnt und für diese Gefahr
sensibilisiert, ist genau der richtige Schritt zur richtigen Zeit.
Wenn die Grünen jetzt lautstark ein konsequenteres Vorgehen fordern,
dann sei ihnen gesagt: Genau dieses konsequente Vorgehen findet
bereits statt. Während Grünen-Abgeordnete David Stögmüller und Meri
Disoski Presseaussendungen schreiben und Anträge ankündigen, handelt
unsere Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Sie beweist einmal
mehr, dass sie die Sicherheit Österreichs ernst nimmt und
entschlossen agiert, statt wegzuschauen. Wer Spionageabwehr ernst
meint, unterstützt die Arbeit des Bundesheeres und des Abwehramtes,
anstatt sie für parteipolitisches Kleingeld zu instrumentalisieren.
Spionageabwehr beginnt bei der Aufmerksamkeit jedes Einzelnen. Wer
die Sicherheit unserer Republik schützen will, muss die Bedrohung
beim Namen nennen, und genau das tun wir“, sagt ÖVP-Wehrsprecher
Friedrich Ofenauer. „In diesem Kontext sieht man einmal mehr, dass
wir dringend eine Ausweitung der Befugnisse für unsere
Nachrichtendienste brauchen, damit wir solchen Bedrohungen
entschieden entgegentreten können“, so Ofenauer.
„Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig es ist, dass unsere
Soldatinnen und Soldaten für hybride Bedrohungen sensibilisiert
werden. Gerade die Angehörigen der Miliz stehen mitten im zivilen
Leben und sind damit ein potenzielles Ziel für nachrichtendienstliche
Anbahnungsversuche. Wer selbst Uniform trägt, versteht:
Spionageabwehr ist keine abstrakte Theorie, sondern gelebte Praxis im
Dienst unserer Republik. Das Abwehramt leistet hier hervorragende
Arbeit und jede Meldung aus der Truppe stärkt unsere Resilienz
gegenüber jenen, die Österreich schaden wollen“, so Ofenauer weiter.