Wien/Kroatien (OTS) – Die friedensflotte mirno more ist das weltweit
größte Segelprojekt
für sozial oder wirtschaftlich benachteiligte Kinder und Jugendliche.
Rund 100 Schiffe mit 1.000 Menschen an Bord sind von 19. bis 26.
September in Kroatien im Zeichen des Friedens unterwegs. Die
Teilnehmer*innen verbringen eine erlebnispädagogische Flottenwoche,
in der sie die Werte Integration, Inklusion und Solidarität lebendig
erleben. Ziel ist es, Ausgrenzungen zu überwinden und Vorurteile über
Bord zu werfen.
Die friedensflotte mirno more ist eine erlebnispädagogische
Intervention, die benachteiligten jungen Menschen eine tiefgreifende
Erfahrung ermöglicht. Es kommen rund 600 Kinder und Jugendliche mit
über 30 verschiedenen Nationalitäten zusammen – unter anderem
Kriegswaisen, Kinder mit Fluchterfahrung sowie Menschen mit
Behinderungen, körperlichen, sozialen oder seelischen Bedürfnissen.
In der Flottenwoche werden Verhaltens- und Denkmuster aufgebrochen
und neu sortiert. Ein Leben am Schiff macht den Stellenwert von
Zusammenhalt deutlich spürbar – vom gemeinsamen Kochen bis zum
Segelsetzen. Darüber hinaus macht das Aufeinandertreffen
unterschiedlicher Nationalitäten, Sprachen oder Menschen mit und ohne
Behinderungen die hohe Notwendigkeit von Solidarität deutlich. Durch
eine inklusive und integrative Gestaltung wird Selbstwirksamkeit
aktiviert und verwandelt sich in Selbstbewusstsein – die Kinder
lernen anderen und sich selbst zu vertrauen.
„Wer sonst benachteiligt ist, steht bei uns im Mittelpunkt. Die
Flottenwoche lässt die Kinder für eine Zeit die Sorgen und Probleme
ihres Alltags vergessen. Sie schließen Freundschaften über alle
vermeintlichen Unterschiede hinweg. Es ist berührend zu sehen, was
diese Woche bewirken kann, wie sehr die Kinder wachsen und dass sie
neuen Mut mit nach Hause nehmen“ , so Andreas Bauer,
Vorstandsvorsitzender des Vereins friedensflotte mirno more.
Zwtl.: Vor über 30 Jahren
1994 startete das Projekt mit drei Schiffen und einer Handvoll
Freiwilliger, um geflüchtete junge Menschen aus den ehemaligen
Gebieten Jugoslawiens zusammenzuführen und einen friedlichen Umgang
miteinander zu fördern. Jahre später hat das Thema Frieden nicht an
Bedeutung verloren, ganz im Gegenteil. Der Blick in viele Länder der
Welt zeichnet ein grausames Bild. Gleichstellung über
Gleichbehandlung zu setzen ist heute wichtiger denn je. Gerade für
benachteiligte junge Menschen ist es wichtig, dass Chancengleichheit
einen höheren Stellenwert in der Gesellschaft bekommt. Friede beginnt
im Kleinen. Was wir tun, wie wir handeln und miteinander umgehen,
prägt die Welt im Großen.
Zwtl.: Internationale Teilnahme und Unterstützung
Teilnehmende Schiffe gibt es von zahlreichen Organisationen und
Trägern, kroatisch-bosnisch-serbischen, slowenischen und deutschen
Partnervereinen. Neben den Teilnehmenden sind außerdem Skipper*innen,
Pädagog*innen und Begleitpersonen, Dolmetscher*innen sowie ein
Organisations- und Safety-Team mit dabei. Der Verein wird
ausschließlich ehrenamtlichen organisiert und zur Gänze durch
finanzielle sowie Sach- und Dienstleistungs-Spenden und Sponsorings
unserer geschätzten Partner getragen.
Zwtl.: Einladung: Konvoi startet vom Hauptbahnhof Wien
Als Auftakt gibt es eine Verabschiedung einiger österreichischer
Projekte und Teilnehmer*innen sowie Teile des Organisations-Teams am
Hauptbahnhof in Wien, bevor es nach Kroatien losgeht.
– Wann: Samstag, 19. September 2026 / 7.30 – 8.00 Uhr
– Wo: Hauptbahnhof Wien, Unterführung Bus-Terminal
Pressevertreter*innen sind herzlich eingeladen, wir freuen uns
über eine Ankündigung unter: presse@mirnomore.org
Hier gibt es Pressefotos frei zur Verwendung mit dem Copyright ©
friedensflotte mirno more . In der Flottenwoche werden täglich
aktuelle Fotos hinzugefügt. Für individuellen Input, Statements und
Zitate melden Sie sich jederzeit bitte gerne.
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