Wien (OTS) – Sieben Jahre nach der großspurigen Präsentation der
Wien-Holding-
Arena droht eines der größten Prestigeprojekte der Stadt endgültig
zum Debakel zu werden. Die Verhandlungen sollen laut einem Bericht
der Tageszeitung „Kurier“ derart festgefahren sein, dass in SPÖ-
Kreisen mittlerweile sogar über ein mögliches Aus für die Arena
gesprochen wird. 2019 wurde noch eine Eröffnung für 2024 angekündigt
– im September 2026 gibt es nicht einmal eine Baugrube.
„Die Wien Holding Arena wird zum Sinnbild rot-pinken
Projektversagens. Sieben Jahre Ankündigungen, jahrelange
Verzögerungen, Millionen für Planung und Beratung – und am Ende steht
nicht einmal fest, ob überhaupt gebaut wird. Es ist geradezu
schamlos, wie sorglos seitens der SPÖ und der Neos mit dem Geld der
Wiener Steuerzahler umgegangen wird“, so Landesparteiobmann Markus
Figl in einer ersten Reaktion.
Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um die geplante
Kultursteuer wiegt dieses Versagen besonders schwer. Während SPÖ und
Neos mit einer neuen Abgabe den Besuch von Konzerten und anderen
Kulturveranstaltungen verteuern wollen, droht gleichzeitig ein
zentrales Zukunftsprojekt für den Veranstaltungs- und Kulturstandort
Wien am eigenen Missmanagement zu scheitern. „Mit der Kultursteuer
drohen massive negative Auswirkungen auf die Wiener Kulturlandschaft.
Wenn gleichzeitig die Wien-Holding-Arena auf der Kippe steht, fügt
Rot-Pink dem Kulturstandort Wien gleich doppelt Schaden zu“, so Figl.
Die SPÖ-Neos-Stadtregierung sorgt für eine historische
Schuldenexplosion und gleichzeitig verliert Rot-Pink die Kontrolle
über ihre eigenen Großprojekte. Diese versinken im Kosten- und
Terminchaos, während Transparenz und Verantwortungsbewusstsein völlig
fehlen. „SPÖ und Neos müssen endlich offenlegen, wie es um dieses
Projekt tatsächlich steht, und umfassende Transparenz walten lassen.
Aus diesem essentiellen Zukunftsprojekt darf jedenfalls kein
millionenschweres Phantomprojekt werden“, so Figl abschließend.