Schönheit

atomstopp: Kreativwettbewerb mit Anti-Atom-Sonne gegen falsche Erzählung von AKW-Renaissance

Linz (OTS) – 1975 wurde die Anti-Atom-Sonne von der dänischen
Aktivistin Anne Lund
entworfen. Weltweit in über 50 Sprachen übersetzt, begleitet sie
seither mit ihrem Slogan „Atomkraft? Nein Danke!“ viele erfolgreiche
Kämpfe für eine nachhaltige Welt.

„Fotografiert eine Anti-Atom-Sonne, die ihr entdeckt, oder setzt sie
selbst in Szene und haltet sie fotografisch fest. Ob an einem
besonderen Ort, kreativ inszeniert oder mit einer persönlichen
Geschichte verbunden, wir freuen uns auf eure Beiträge aus aller
Welt. Schreibt uns dazu, wo ihr die Sonne aufgenommen habt“, ruft
Herbert Stoiber, Geschäftsführer von atomstopp_atomkraftfrei leben!
zur Teilnahme auf.

„Atomkraft? Nein Danke“ war nie wichtiger als heute. Denn trotz des
ständig sinkenden Anteils von Atomenergie an der weltweiten
Stromproduktion schafft es die Industrie, eine Renaissance der
Atomkraft herbeizuphantasieren. Die gibt es zwar nachweislich nicht,
die mediale Debatte führt aber zu Unsicherheiten bei Menschen und
Märkten und verzögert Investitionen in Erneuerbare.

Wie vergeblich alle Bemühungen sind, Atomstrom auszubauen, kann gut
an Frankreich gezeigt werden. Dort wird etwa zwei Drittel des Stromes
in AKWs erzeugt, mehr als in jedem anderen Land weltweit. Von den 57
laufenden Reaktoren sind die Hälfte älter als 40 Jahre. Seit 1999
wurde genau 1 AKW, Flamanville 3, ans Netz genommen. Dessen reine
Bauzeit dauerte 17 Jahre. Trotzdem wird der französische Präsident
Emanuel Macron nicht müde, viele AKW-Bauten gleichzeitig zu
versprechen. Tatsächlich würde Frankreich ohne gefährliche AKW-
Laufzeitverlängerungen zwei Drittel seiner Stromproduktion verlieren.

Frankreich zeigt auch exzellent, wie AKW-Phantasien den Ausbau der
Erneuerbaren behindern: Trotz tausender Kilometer Küsten an
verschiedenen Meeren wurde 2025 in Offshore-Windparks nur 1 Prozent
des Stromes erzeugt. Demgegenüber stehen Küstenländer wie Dänemark
mit 24 und das Vereinigte Königreich mit 18 Prozent.

„atomstopp hat die Anti-Atom-Sonne seit Jahrzehnten im Vereinslogo.
Damit zeigen wir, wofür wir stehen: Für eine Zukunft ohne die Risiken
der Atomkraft und für erneuerbare Energien. Es lohnt sich, diese
Botschaft weiterzuverbreiten und es gibt auch jedes Monat das Buch
„Reaktoren explodieren nicht – Eine kurze Geschichte der Tschornobyl-
Katastrophe“ zu gewinnen“, unterstreicht Anna Weinbauer,
stellvertretende atomstopp-Obfrau die Bedeutung dieses starken
Symbols.

Der Wettbewerb läuft bis Ende Juli 2027, sodass die Smiling Sun zu
jeder Jahreszeit strahlen kann. Teilnahme per Mail post@atomstopp.at
, über Instagram oder Facebook . Stickerbestellung und
Teilnahmebedingungen