Wien (OTS) – „Das Schweigen des Wiener SPÖ-Bürgermeisters Ludwig nach
dem
Rücktritt des schwarzen Wirtschaftskammerpräsidenten Ruck ist
ohrenbetäubend“, kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg.
Christian Hafenecker, MA das Verhalten des roten Wiener Stadtchefs,
der sich bis zuletzt hinter Ruck gestellt hatte. „Herbert Kickl hat
gestern die entscheidende Frage gestellt: Welche Konsequenzen zieht
Rucks roter ‚Skandal-Zwilling‘ Ludwig? Die Antwort ist beredtes
Schweigen. Und wer in so einer Situation abtaucht, statt reinen Tisch
zu machen, der liefert ein Schuldeingeständnis!“
Ludwig sei nämlich in der Skandalkaskade um Ruck mittendrin statt
nur dabei: „Er ist die zweite Säule dieses schwarz-roten
Betriebssystems aus Postenschacher, Packelei und Freunderlwirtschaft.
Wie der ‚Kurier‘ enthüllt hat, sollen Ludwig und Ruck
zusammengepackelt haben, sodass eine Projektumsetzung rund um das
Unfallkrankenhaus Meidling statt drei Jahren nur einen Monat gedauert
habe. Das ist aber sicher nur ein Tropfen des schwarz-roten Sumpfes“,
führte Hafenecker aus und ortete darin den Grund für Ludwigs
„felsenfeste Treue“ zum gefallenen Wiener
Wirtschaftskammerpräsidenten: „Die ÖVP hat ihren Mann einstimmig
hinausgeworfen. Und der rote Bürgermeister tut, als ginge ihn das
alles nichts an. Das ist an Chuzpe nicht zu überbieten. Es liegt aber
auch der Verdacht nahe, dass die beiden ‚Skandal-Zwillinge‘ noch
durch ein anderes Netzwerk miteinander verbunden sind und deshalb bis
zum Schluss zusammengehalten haben. Sogar SPÖ-Landeshauptmann
Doskozil hat in seinem Buch über den großen Einfluss solch
informeller Netzwerke geschrieben. Die Affäre Ruck/Ludwig wirft daher
neue Fragen über die Wirkmacht der Freimaurerei auf, wozu ich auch
bereits an einer umfassenden Anfrageserie arbeite. Dass ein
Logenbruder dem anderen bedingungslos die Stange hält, ist in diesen
Kreisen Usus.“
Für den freiheitlichen Generalsekretär ist damit die Grenze
längst überschritten: „Wer sich als Bürgermeister zum Packelei-
Partner eines Postenschacherers macht und dann abtaucht, ist
untragbar. Ludwig muss die Verantwortung übernehmen und zurücktreten.
Alles andere wäre die endgültige Bankrotterklärung der Wiener SPÖ.“
Die Causa Ruck sei, wie Bundesparteiobmann Kickl festgehalten
habe, nur die Spitze des Eisbergs eines schwarz-roten
Selbstbedienungssystems. „Ruck ist gegangen, aber das System aus
Postenschacher und Packelei lebt weiter und es trägt zwei Farben:
Schwarz und Rot. Ein sauberer Neustart beginnt damit, dass nach der
schwarzen jetzt auch die rote Komponente dieses Systems Konsequenzen
zieht und abtritt“, so Hafenecker abschließend.