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FW-Langthaler: Arbeit wird in Österreich zum Luxusgut!

Wien (OTS) – Die aktuellen Zahlen zu den Arbeitskosten sind ein
weiteres
Alarmsignal für den Wirtschaftsstandort Österreich: Eine geleistete
Arbeitsstunde kostet heimische Betriebe mittlerweile durchschnittlich
46,30 Euro. Der EU-Schnitt liegt bei lediglich 34,90 Euro. Österreich
liegt damit um mehr als elf Euro pro Stunde über dem europäischen
Durchschnitt.

Für die Freiheitliche Wirtschaft (FW) ist dabei eines völlig
klar: Es geht nicht um niedrigere Löhne für Arbeitnehmer. Im
Gegenteil – Leistung muss sich für die Menschen wieder stärker
auszahlen. Das Problem ist die enorme staatliche Belastung des
Faktors Arbeit. Zu viel von dem, was ein Unternehmen für einen
Arbeitsplatz aufwendet, landet bei Steuern, Abgaben und
Lohnnebenkosten statt am Konto des Beschäftigten.

Genau hier verliert Österreich im internationalen
Standortwettbewerb zunehmend den Anschluss. Während unsere
Unternehmen mit schwacher Konjunktur, hohen Energiepreisen und
ausufernder Bürokratie kämpfen, verteuert der Staat jeden
Arbeitsplatz zusätzlich. In zahlreichen mittel- und osteuropäischen
Ländern liegen die Arbeitskosten nur bei einem Bruchteil des
österreichischen Niveaus. Wer glaubt, heimische Betriebe könnten
solche Kostenunterschiede dauerhaft durch höhere Produktivität
kompensieren, verweigert die wirtschaftliche Realität.

Für die FW ist deshalb klar: Arbeit darf nicht länger zum
Luxusgut werden! Die Lohnnebenkosten müssen massiv sinken, Arbeit und
Leistung steuerlich spürbar entlastet und staatlich verursachte
Standortkosten konsequent reduziert werden. Gleichzeitig müssen
Bürokratie, Gold-Plating und unnötige Vorschriften zurückgedrängt
werden. Österreich muss wieder ein Land werden, in dem sich die
Schaffung eines Arbeitsplatzes lohnt und Unternehmen investieren
können, ohne von Abgaben und Regulierungen erdrückt zu werden!

FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler abschließend: „Wenn eine
Arbeitsstunde in Österreich bereits 46,30 Euro kostet, müssen bei
dieser Bundesregierung sämtliche Alarmglocken schrillen! Wir wollen
keine niedrigeren Löhne – wir wollen, dass Arbeitnehmer mehr von
ihrer Leistung haben und Betriebe für Beschäftigung weniger belastet
werden. Der Staat muss endlich seinen Zugriff auf Arbeit reduzieren!
Arbeit muss wieder leistbar, Leistung wieder attraktiv und
Beschäftigung wieder belohnt werden. Wenn Schwarz-Rot-Pink weiter
zuschaut, verlieren wir Investitionen, Arbeitsplätze und Wohlstand.“