Linz (OTS) – Wie sieht die Universität des 21. Jahrhunderts aus? Mit
ihrem
Positionspapier zur Hochschulstrategie 2040 rückt die
Interdisciplinary Transformation University (IT:U) das international
diskutierte Konzept der „Fourth Generation University“ (4GU) in den
Fokus. Es zeigt, wie Hochschulen Forschung, Lehre und Transfer
bündeln können, um Innovationen schneller in die Praxis zu bringen
und den gesellschaftlichen Wandel aktiv mitzugestalten.
Mit ihrem interdisziplinären Studienmodell, projektbasierter
Lehre und engen Kooperationen mit Industrie, öffentlicher Hand und
Zivilgesellschaft positioniert sich die IT:U entlang des 4GU-
Ansatzes. Dieser sieht Universitäten als missionsorientierte Akteure,
die Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in
Innovationsökosystemen vernetzen und Lösungen gemeinsam mit externen
Partnern entwickeln. „Wir sehen unser Positionspapier als Impuls für
die Weiterentwicklung des österreichischen Hochschulsystems im
Kontext der Hochschulstrategie 2040 und des internationalen
Wettbewerbs“ , sagt Daniel Cracau, Director Outreach und Start-ups an
der IT:U.
Maarten Steinbuch, Distinguished University Professor der
Eindhoven University of Technology in den Niederlanden und führende
Stimme der Fourth Generation University Community, unterstreicht:
„Die Fourth Generation University ist längst keine bloße Vision mehr,
sondern wird weltweit zunehmend Realität. Es ist beeindruckend zu
sehen, wie eine so junge Universität wie die IT:U in Linz
gesellschaftliche Transformation und eine konsequente Ausrichtung auf
Innovationsökosysteme in den Mittelpunkt ihrer Entwicklung stellt.“
Zwtl.: Internationale Debatte, wachsende Dynamik in Österreich
International wird das 4GU-Konzept bereits in einem Netzwerk von
Hochschulen diskutiert. Auch in Österreich nimmt das Interesse zu:
Die TU Wien ist Teil der internationalen Fourth Generation University
Community; TU-Graz-Rektor Horst Bischof verwies zuletzt darauf,
Universitäten stärker als regionale Innovationsökosysteme zu denken.
Im Detail geht der Ansatz davon aus, dass sich Universitäten
historisch von Lehr- über Forschungs- und Innovationsinstitutionen
hin zu missionsgetriebenen Organisationen entwickeln. Im Mittelpunkt
stehen transdisziplinäre Zusammenarbeit, projektbasiertes Lernen und
Co-Creation mit externen Partnern – anstelle klassischer, einseitiger
Wissenstransferlogiken.