Schönheit

„Leerstand adé in Eisenerz“: Vom Bergbau-Ort zum Zukunftszentrum

Wien/Eisenerz (OTS) – Wie kann eine Gemeinde mit massivem
Bevölkerungsrückgang,
Überalterung und hohem Leerstand aktiv Zukunft gestalten? Dieser
Frage widmet sich die aktuelle Folge des Gemeindebund-Podcasts
„Amtsgeheimnisse vor Ort“. Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl
spricht mit Bürgermeister Thomas Rauninger über die Herausforderungen
der Bergstadt Eisenerz, deren Einwohnerzahl seit den 1950er-Jahren
von über 12.000 auf rund 3.300 gesunken ist. Rund 700 Wohnungen
stehen leer, 40 Prozent der Bevölkerung sind über 65 Jahre alt.
Gleichzeitig fehlen Fachkräfte in nahezu allen Branchen.

Mit der Plattform „Redesign Eisenerz digital“ geht die Stadt neue
Wege: Leerstände werden systematisch erfasst, Eigentümer aktiviert
und Fördermöglichkeiten transparent aufbereitet. Der 21-monatige
Beteiligungsprozess gilt als Vorzeigemodell für kommunale
Aktivierung. Ergänzende Maßnahmen: Eine Ortskernbelebungsprämie, ein
langfristiger Leitbildprozess und Kooperationen mit Leitbetrieben im
Ort. Ein Zukunftsanker ist das „Zentrum am Berg“, ein internationales
Tunnelforschungs- und Trainingszentrum am steirischen Erzberg.

„Strukturwandel ist kein Fünfjahresprojekt, sondern ein
Generationenprozess“, betont Bürgermeister Thomas Rauninger im
Podcast. Eisenerz setzt dabei auf kleine, konsequente Schritte statt
spektakulärer Einzelmaßnahmen.

Themen der Folge:

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Innovative Wege der Leerstandsbelebung

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Die „Bergbau-DNA“ von Eisenerz

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Der Umgang mit dem Bevölkerungsrückgang

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Die neue Leerstandsplattform „Redesign Eisenerz digital“

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Bürgerbeteiligung & Langzeitstrategie

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Zentrum am Berg als Zukunftsprojekt

Die aktuelle Folge von „Amtsgeheimnisse vor Ort“ ist ab sofort
auf allen gängigen Podcast-Plattformen sowie auf der Webseite des
Österreichischen Gemeindebundes www.gemeindebund.at abrufbar.

Informationen über den Österreichischen Gemeindebund:
Der Österreichische Gemeindebund ist seit 1947 die kommunale
Interessensvertretung der österreichischen Gemeinden und Städte auf
Bundesebene und repräsentiert insgesamt rund 70 Prozent der
österreichischen Bevölkerung.