Wien (OTS) – „Wir sind froh, dass mit der Spritpreisbremse ab morgen
ein wichtiger
Schritt gegen die Teuerung gesetzt wurde. Gerade Pensionist:innen
leiden besonders unter den hohen Energiepreisen. Die neue
Energiekrise darf nicht zur Schuldenfalle für Pensionist:innen
werden,“ so ÖGB Bundespensionist:innenvorsitzende Monika Kemperle.
Besonders ältere Menschen mit kleinen Pensionen geraten durch die
Preisexplosionen in vielen Bereichen immer stärker unter Druck. „Wenn
alles teurer wird, aber gleichzeitig über geringere
Pensionsanpassungen diskutiert wird, dann geht sich das irgendwann
einfach nicht mehr aus. Alter darf kein Armutsrisiko werden!“
Kemperle warnt davor, dass sich die aktuelle Energiekrise zu einer
Schuldenfalle entwickelt: „Niemand darf im Alter Angst haben müssen,
ob er sich das Heizen oder das tägliche Leben noch leisten kann.“
Für die ÖGB-Bundespensionist:innenvorsitzende ist daher klar:
„Jetzt braucht es von Seiten der Politik beherztes Eingreifen – nicht
irgendwann, sondern sofort.“
Konkret fordert sie:
– Klare Grenzen für Übergewinne von Energie- und Ölkonzernen , damit
die Krise nicht auf dem Rücken der Menschen ausgetragen wird
– Strenge und laufende Kontrolle der Preise durch die Preiskommission
und der Bundeswettbewerbsbehörde
– Ein Energie-Krisenmechanismus für Strom und Wärme
„Die Politik darf jetzt nicht zuschauen. Sie muss handeln –
entschlossen und im Sinne der Menschen. Denn die Pensionist:innen
haben sich ein Leben lang ihren Lebensstandard erarbeitet. Sie
verdienen Sicherheit – auch in Zeiten der Krise“, schließt Kemperle.