St. Pölten (OTS) – Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und
Landtagspräsident Karl
Wilfing haben sich gemeinsam mit Christoph Reiter, Leiter der
Abteilung Gebäude- und Liegenschaftsmanagement des Landes
Niederösterreich, ein Bild vom Umbau des Landtagssitzungssaales
gemacht. Die Arbeiten liegen im Zeitplan und nach aktuellem Stand
auch unter dem veranschlagten Budget von 11,2 Millionen Euro.
„Unser Landhaus steht für eine moderne und bürgernahe Verwaltung,
und der Landtag steht für eine lebendige parlamentarische Demokratie.
Mit diesem Umbau schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass der
zentrale Ort der demokratischen Debatte in Niederösterreich auch in
Zukunft für alle Menschen zugänglich, modern ausgestattet und seiner
besonderen Bedeutung entsprechend gestaltet ist“, betont
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. „Besonders erfreulich ist, dass
wir sowohl beim Zeitplan als auch bei den Kosten sehr gut unterwegs
sind.“
Seit dem Baustart im Februar wurde der Landtagssaal vollständig
entkernt, die bisherige Besuchertribüne abgerissen und eine neue
Tribüne errichtet. Zudem wurden neue Zugänge auf beiden Ebenen
geschaffen. Im Juli wurden für die Arbeiten an der Fassade rund 50
jeweils knapp 300 Kilogramm schwere Glaselemente entfernt. Aktuell
wird an der Heiz- und Kühldecke, der neuen Fassade sowie an den
Sanitärbereichen gearbeitet. Künftig stehen auf beiden Ebenen
barrierefreie Sanitäreinrichtungen zur Verfügung.
Landtagspräsident Karl Wilfing: „Mit dem Umbau machen wir den
Landtagssaal fit für die kommenden Jahrzehnte. Barrierefreiheit und
moderne Technik für Besucher, Mitarbeiter und Abgeordnete stehen
dabei im Mittelpunkt. Barrierefreiheit ist nicht nur eine
Notwendigkeit für Einzelne, sie macht den Saal für alle offener,
freundlicher und uns im Umgang miteinander insgesamt vielleicht auch
achtsamer.“ Gleichzeitig werde auf einen sparsamen Umgang mit
öffentlichen Mitteln geachtet: „Allein mit dem Ausweichquartier im
eigenen Haus sparen wir mehr als eine halbe Million Euro. Umso
erfreulicher ist, dass wir derzeit auch beim Gesamtbudget auf Kurs
sind.“ Während des Umbaus tagt der NÖ Landtag im Leopoldsaal. Die
letzte Sitzung dort ist für Juni bzw. Juli 2027 vorgesehen, im
September 2027 soll der Landtag in den sanierten Sitzungssaal
zurückkehren.
Christoph Reiter zieht eine positive Zwischenbilanz: „Wir haben
aktuell keine Verzögerungen und gehen nach heutigem Stand davon aus,
dass der Landtagssitzungssaal fristgerecht fertig wird. Auch
finanziell sind wir gut unterwegs und liegen derzeit unter dem
veranschlagten Budget von 11,2 Millionen Euro. Bei einem Projekt
dieser Größenordnung bleiben wir mit Prognosen vorsichtig, die
Entwicklung stimmt uns aber sehr positiv.“