Wien (OTS) – Bei Haushalten, die ihre Ölheizung gegen eine
nachhaltige Heizung
tauschen, sind Pellets die klare Nummer-1-Alternative. Das zeigt eine
Analyse der Jahre 2021 bis 2024 des Branchenverbands proPellets
Austria: Demnach wurden in diesem Zeitraum 37.196 Ölheizungen gegen
eine nachhaltige Pelletheizung getauscht – in der „Heizungstausch-
Analyse“ (siehe Grafik) ist es damit der größte „Wechsler-Strom“,
noch vor der Luftwärmepumpe. „Ölheizungs-Aussteiger“ wechseln
mehrheitlich zu Biomasse (Pellets, Stück- oder Hackgut) und
Fernwärme.
„ Immer mehr Haushalte erkennen, dass Pelletheizungen ein
doppelter Gewinn für die Umwelt und das Haushaltsbudget sind “, sagt
Doris Stiksl, Geschäftsführerin des Branchenverbands proPellets
Austria. „ Schließlich spart ein Haushalt, der von Heizöl auf Pellets
wechselt, zwischen 1.500 und 2.000 Euro pro Jahr bei den Heizkosten.
“ Damit der Heizungswechsel rasch wieder volle Fahrt aufnimmt,
fordert Stiksl von der Regierung langfristige und verlässliche
Förderbedingungen: „ Die Haushalte und die Wirtschaft brauchen
Planbarkeit und müssen für die gesamte Legislaturperiode wissen,
woran sie sind. “
Zwtl.: Die Heizungs-Wechsel-Analyse im Detail
Im Zeitraum von 2021 bis 2024 sind 37.196 Haushalte von einer
Ölheizung auf eine Pelletheizung gewechselt, ebenso wurden 11.291
Gasheizungen gegen die nachhaltige Alternative Pellets getauscht,
9.000 Allesbrenner und 968 Elektroheizungen.
Haushalte, die ihre Erdgasheizung austauschen, wechselten in den
vergangenen Jahren mehrheitlich auf eine Wärmepumpe – von 2021 bis
2024 waren es 35.322.
Insgesamt wurden, gefördert durch die Programme „Raus aus Öl und
Gas“ und „Sauber heizen für Alle“, mehr als 157.000 alte Heizungen
getauscht. Stiksl: „ Diese Zahlen zeigen, dass die Förderungen wirken
und jedenfalls fortgesetzt werden müssen, um den Ausstieg aus
fossiler Energie zu schaffen .“
Die Presseaussendung und interaktive Version der Grafik finden
Sie auf unserer Website (Link) .