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Budgetpläne: Auswirkungen für Familien offen

Wien (OTS) – – Der FLAF „Familienlastenausgleichsfonds“ speist sich
derzeit
überwiegend aus den Mitteln der Dienstgeberbeiträge – eben jener
Beiträge, die jetzt um einen Prozentpunkt von 3,7 auf 2,7 Prozent
gesenkt werden sollen. Dies führt zu Einnahmenausfällen für den
Fonds.

Zwtl.: Finanzierung wichtiger Familienleistungen unklar

Dies habe derzeit noch unklare Folgen für die Leistungen, die mit
den Mitteln des FLAF bezahlt werden. Vorwiegend ist dies die
Familienbeihilfe und das Kinderbetreuungsgeld. Aber auch andere
wichtige Familienleistungen wie Freifahrten, Schulbücher, der
Unterhaltsvorschuss oder der Familienhärteausgleich, die nicht in
Frage stehen, werden aus den Mitteln des FLAF finanziert.

„Wir befürworten die Entlastung des Faktors Arbeit, wenn
Arbeitsplätze damit gesichert werden können. Wir betonen aber, dass
dies nicht auf Kosten der Familien gehen darf. Damit es zu keinen
Leistungskürzungen kommt, ist somit ein Ausgleich aus anderen
Finanzierungsquellen nötig “, betont Hager.

Zwtl.: Informationen fehlen noch

Familien leisten bereits jetzt einen Beitrag zur
Budgetkonsolidierung. Auch 2028 wird die Valorisierung der
Familienleistungen ausgesetzt, was real einen Wertverlust bedeutet.
„Der Familienbonus bleibt erhalten, aber nicht in der derzeitigen
Form. Von 2.000 Euro Familienbonus soll ein Teil für den zweiten
arbeitenden Elternteil ab dem 3. Geburtstag des Kindes reserviert
sein. Sprich: Anreiz zur Erwerbstätigkeit. Hier wissen wir noch zu
wenig. Dass der Familienbonus bleibt, ist wichtig für viele Familien.
Alleinerziehende und Alleinverdienende, deren Partner oder Partnerin
z.B. wegen Krankheit nicht arbeiten können, dürfen nicht
benachteiligt werden“, sagt, Hager.