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FPÖ – Krauss: Ausgaben für Jugendhilfe explodieren – Emmerling hat die Kontrolle über ihr eigenes Ressort verloren und ist rücktrittsreif

Wien (OTS) – Die Ausgaben der Stadt Wien für die Unterbringung von
Kindern und
Jugendlichen explodieren, während sich gleichzeitig die Fragen und
Missstände rund um die Wiener Kinder- und Jugendhilfe häufen. Für FPÖ
-Klubobmann und Bildungssprecher Maximilian Krauss ist klar:
„Emmerling hat die Kontrolle über ihr eigenes Ressort verloren.“

Von 22,23 Millionen Euro im Jahr 2002 sind die Ausgaben für die
Unterbringung in Vertragseinrichtungen auf rund 210 Millionen Euro im
Jahr 2026 gestiegen. Das ist eine mehr als Verachtfachung der
Ausgaben! Gleichzeitig reißen die Berichte über schwere Vorfälle und
Probleme in Einrichtungen der Wiener Kinder- und Jugendhilfe nicht
ab.

„Das ist ein politischer Offenbarungseid. Die Kosten explodieren,
die Probleme reißen nicht ab und dann muss die zuständige Stadträtin
nachträglich die Kontrollen verschärfen. Das zeigt, dass im Ressort
von Emmerling offenbar viel zu lange weggeschaut wurde“, kritisiert
Krauss.

Besonders kritisch sei der Umgang mit privaten Trägern. Gegen
einen Träger laufen Ermittlungen wegen schweren Betrugs, während
gleichzeitig weiterhin Millionenbeträge aus Steuergeld fließen.
Allein für die Einrichtungen Oase bzw. Oasis Socialis KIJU wurden in
den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 insgesamt mehr als 6,5
Millionen Euro ausbezahlt.

„Es geht um Kinder, um deren Sicherheit und um hunderte Millionen
Euro Steuergeld. Da reicht es nicht, nach jedem neuen Skandal
Verbesserungen und strengere Kontrollen anzukündigen. Emmerling muss
endlich erklären, wie es zu dieser Kostenexplosion kommen konnte, wie
die privaten Träger kontrolliert werden und warum Missstände offenbar
erst nach schweren Vorfällen auffallen“, so Krauss.

„Wer ein Ressort mit dieser Verantwortung führt, muss die
Kontrolle haben. Bei Emmerling drängt sich mittlerweile leider der
gegenteilige Eindruck auf. Die Wienerinnen und Wiener haben Anspruch
darauf, dass ihr Steuergeld verantwortungsvoll eingesetzt wird und
Kinder in der Obhut der Stadt sicher sind“, so Krauss abschließend.