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AK Analyse Reisebeschwerden: Das nervte im Sommerurlaub 2026 – Flüge, Gebühren, Schimmel, Mietauto-Fallen! 1

Wien (OTS) – Für viele Reisende begann der Urlaub mit Frust statt
Fernweh. Die
drei Top-Urlaubsaufreger 2026: Fast jede zweite Beschwerde drehte
sich um Flugreisen. Besonders Billigflieger Ryanair geriet wegen
unzulässiger Gebühren ins Visier. Auch schmutzige Unterkünfte und
Probleme mit Mietautos, Bus und Schiff vermiesten vielen den Urlaub.
Das zeigt eine aktuelle Analyse vom VKI für die AK von 544
Beschwerden von Urlauber:innen.

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) nahm im Auftrag der
AK Urlaubsbeschwerden der Sommersaison näher unter die Lupe. Für die
AK Analyse wertete der VKI 544 Reisebeschwerden von Anfang Juli bis
Ende August aus.

Unzulässige Fluggebühren: Ganz oben auf der Ärgerliste stehen mit
45 Prozent Flugreisen. Mehr als zwei Drittel der Fluganfragen betraf
etwa geänderte Flugzeiten oder Fluglinien. Stark ins Gewicht fallen
auch unzulässige, aber dennoch verlangte Gebühren beim Billigflieger
Ryanair (rund 30 Prozent). Ryanair kassierte Zusatzgebühren, die vom
OGH nachträglich für unzulässig erklärt wurden und daher
zurückgefordert werden können. Auch Probleme mit Gepäck (15 Prozent),
annullierte (neun Prozent) und verspätete (sechs Prozent) Flüge
nervten.

Miese Unterkunft : Beschwerden über Unterkünfte rangieren mit
rund 20 Prozent auf Platz zwei. Was nach Erholung und Traumzimmer
klang, sah in der Realität anders aus. So war etwa die Unterkunft
nicht so wie gebucht, es mangelte an Sauberkeit und Hygiene. Die
Palette der Beanstandungen reichte von Schimmel und Ungeziefer bis
hin zu einem fehlenden Meerblick.

Frust mit Mietauto & Co.: Auf Platz drei der Reise-Aufreger (rund
zwölf Prozent) landen Probleme mit Mietwagen, Bahn, Bus und Schiff.
Die Beschwerden reichten von Preisproblemen wie intransparenten
überraschenden Zusatzkosten (rund 27 Prozent) über sonstige Mängel (
rund 23 Prozent), beispielsweise unzureichende Informationen über
Mautgebühren und damit verbundene Zusatzkosten bis hin zu angeblichen
Mietautoschäden (20 Prozent).

Bei dem Rest der Anfragen ging es um Onlinevermittlungsportale (
rund zehn Prozent), insbesondere fehlerhafte Informationen,
unerwünschte Prime-Mitgliedschaften von Opodo und die fehlende
Rückerstattung des Reisepreises. Weitere Themen waren Pauschalreisen
und Kreuzfahrten (rund fünf Prozent). Hier ging es vor allem um
Leistungsmängel wie nicht erbrachte Transfers zwischen Inseln wie
Santorin und Naxos und verloren gegangenes Gepäck bei einer
Kreuzschifffahrt. Zudem gab es einige Beschwerden zu anderen
Reiseleistungen (rund acht Prozent), beispielsweise
Inkassoforderungen wegen Mautgebühren.

Die AK Analyse zeigt: An der Spitze der negativen Nennungen (191)
liegt Ryanair, gefolgt von der Onlinevermittlungsplattform
Booking.com (70 Nennungen) sowie Opodo (24 Nennungen). Die drei
beliebtesten Reiseländer waren Spanien, Italien und Österreich. Rund
95 Prozent der Buchungen erfolgten online.

SERVICE: Die AK Analyse Reisebeschwerden 2026 finden Sie unter
wien.arbeiterkammer.at/reisebeschwerden .

(Forts.)